ABOUT

 Julia Theek wurde  in Potsdam geboren, studierte Ästhetik, Kunst und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1988 stellt sie aus, zunächst Computergraphiken und Assemblagen, 1992 eine Multimedia-Installation in der berühmten „37 Räume“-Ausstellung in der Berliner Auguststraße aus. 1993 absolvierte sie ein Filmproduktionsseminar an der University of Southern California teil, dann folgten Musikvideos und Kunstdokumentationen.
In den späten 90ern rückte sie mit den Dokumentarfilmen „The unseen Warhol“ und „New York Meet“ den Fokus ihrer Arbeit wieder auf Kunst, 2002 folgte ein Zyklus von Acrylgemälden mit Palästen und Ruinen für „European – Visual Storm II“, eine Videoinstallation in Manhattens Meatdistrict Club 4. In Berlin entwickelte sie dann ihre eigene Airbrush-Technik, die die handwerkliche Kompetenz des Motorraddesigns aus Neukölln mit Streetart verband, schließlich auf Stahl, Holz oder Leinwand übertrug. 1999 – 2009 leitete sie die Potsdamer Schlössernacht für die „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, ihre Bilder gewannen an Kontext preußischer Kulturgeschichte. Die damalige Kulturministerin Johanna Wanka beschrieb sie 2008 „ intellektuell herausfordernd und berührend schön zugleich“.

Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit war die Erarbeitung einer Serie zum Thema „gated communities“ , deren Hauptwerke zusammenhängend erst 2017 in einer nichtkommerziellen Galerie ausgestellt werden konnten. Wolfram Weimer schrieb dazu im „The European“ „eine Vertreterin der Generation Mauerfall, die Ideen und Formen so herrlich frei miteinander kombiniert wie dies nur von Menschen gewagt wird, die Unfreiheit kennen. Ihr von der Street Art beeinflusstes Werk umfasst neben Malerei auch Plastik, Fotografie, Filme und Multimedia. Die Eigenheit der Arbeiten besteht in der Interpretation tradierter Motive mit ästhetischen Erfahrungen der Apple-Generation.“ Seit Gründung einer auf Upcycling spezialisierten Sommerkunstakademie bietet sie Vorträge und Workshops zum Thema an und kuratiert auch Ausstellungen.

Ausstellungen:

seit Juni 2020 „Upcycling“ Zentrum für Zirkuläre Kunst , Lübz

August 2019 Kunsttour Caputh

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Kloster Malchow, 1.6. – 1.8.2019

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Ausstellung  8.11.2018 – 1.3. 2019 Ausstellungsseite

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Pomonatempel, Pfingstberg Potsdam  am Belvedere   Ausstellungsseite

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Januar – Juni 2017  Ausstellungsseite

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„Heinze, Theek, van Uehm  :  Grafik, Malerei , Fotografie“        Pfingsten 2015 Lübzer Kunstspeicher

Stilwerk Berlin Gruppenausstellung „Fleißarbeit“   November 2015

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Streetart  „Belcoo – Experience“   Italien /Mecklenburg September /Oktober 2014

Kunstour Caputh  Remise und Schloss     28.8. – 7.9.2014

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„Friedrich und Potsdam – die Erfindung (s)einer Stadt“
Eröffnungsausstellung des PotsdamMuseums im Alten Rathaus ,  August 2012 – Januar 2013

Pückler im Schloss Branitz

Ausstellung „preußisch-antik“ in der Abgusssammlung Antiker Plastik Schlosstraße  Berlin April 2012

Erwerb des Gemäldes „Dandy“ (Nick Cave als Hermann von Pückler-Muskau) durch die Stiftung,
das seit dem im Billardzimmer des Schlosses ausgestellt ist

2008 – 2011  vertreten durch „KunstKONTOR“ Sehmsdorf, mehrere Gruppenausstellungen

2006  „Mythos 2.0“ mit Sabine Korsukéwitz  Berliner Straße  Potsdam

1995 – 2004 Videokunst:  u.a. „Lachen“ (für Rosenstolz), „The unseen Warhol“, „schwimmen“

1997   Visual Storm II in European Art Storm, Videoinstallation Meat Market, Manhattan

1992  „37 Räume“ Berliner Auguststraße

1990 „Kunst hilft jetzt“ KulturKontakt Prenzlauer Allee Berlin

1988   Computergrafik „Aurora“ Potsdam